Sandra Bartocha & Claudia Müller - Orchideenparadies Italien 03
June 4th, 2008 Posted in Southern Europe, UncategorizedOther Languages:
4. Mai 2008
Unsere bisherigen Fundorte am Monte Sacro sind fotografisch „abgegrast“. Ein bisschen Frustration über Wind & Licht macht sich breit. Es fällt uns schwer, bei unserer Arbeit dem Motto von WWE „unseen, unexpected, unforgettable“ gerecht zu werden, und wir stellen so ziemlich alles in Frage, was wir bis zu diesem Zeitpunkt auf unsere Speicherkarten gepackt haben. Wir wissen, dass wir unter den Bedingungen wie sie hier vor Ort sind, um viele Bilder richtig gekämpft haben – obwohl wir zu Hause in Deutschland ohne den zeitlichen Druck des Projektes wahrscheinlich gar nichts gemacht und auf bessere Bedingungen gewartet hätten.
Wir beschließen eine kleine Auszeit – zu viele leckere Eissorten sind noch nicht probiert, und so ein bisschen im Cafe rumhängen ist auch mal ganz nett … Wir düsen auf der Küstenstraße in Richtung Vieste. Auf einem unbebauten Hang kurz vor der Stadt, zwischen den Vegetationsresten des letzten Waldbrandes und einem blühenden Lauchteppich, tauchen pinkige Tupfen auf. Wir schauen uns die Fläche genauer an und entdecken mehrere für uns neue Arten! Wir sind wieder Feuer und Flamme. Eiscreme kann warten!
Statt dem sonst üblichen Garganosound, der uns beim Fotografieren im Landesinneren begleitete (die Glocken von Ziegen und Rindern, die Rufe von Kuckuck, Pirol und Bienenfressern und das Trällern der Nachtigall), brausen hier das Meer und der Verkehr. Wir liegen in einer Wolke aus Salzgeruch, Lauchduft und Abgasen und fotografieren unsere Orchideen … alles etwas surreal.
Please note that blogs reflect our photographers' opinions and not necessarily those of the directors of Wild Wonders of Europe.








